Über mich

Regina Neckermann

 

Als Tochter eines Schreinermeisters, der noch dazu Nußbaum heißt, gilt meine Leidenschaft der Intarsienkunst. 


Zu meiner Person:Foto Regina Neckermann

Geboren 1966 in Rothenburg o.d.Tauber, aufgewachsen in einer Nachbargemeinde in Hohenlohe-Franken.

Nach Schule und Lehre (Bürokauffrau), Fortbildung zur Sekretärin IHK.

Seit 1994 am Stadtrand von Hof wohnend.

Seit dem Jahr 2000 beschäftige ich mich intensiv mit Intarsien.


Hier ein Foto anlässlich einer Demonstration meiner Arbeit in der Sparkasse Hof 2005

Bei der Arbeit

Bei meiner Arbeit als Intarsienkünstlerin fasziniert es mich immer wieder, dass für ein Bild die unterschiedlichsten Hölzer unmittelbar nebeneinander eingelegt werden, aber erst in ihrer Gesamtheit voll zur Wirkung kommen.

Butterweiches Holz kommt neben steinhartes - sprödes neben geschmeidiges. Günstiges „Allerweltsholz“ wird neben sehr teurem, da äußerst selten, eingearbeitet und gesundes Holz liegt neben wunderschönem Maserholz, das sogenannte Krebsgeschwüre eines Baumes hervorbringen. Manche Furniere tragen hübsche Namen, wie beispielsweise Peroba rosa oder Belinga oder assoziieren Eleganz, wie das schwarze Ebenholz. Bei anderen bedient man sich mit dem Zusatz „verstockt“, also ein lange im Dreck gelegenes Holz. Hölzer aus Südamerika finden ihren Platz direkt neben Hölzern aus Kanada, Europa, Afrika oder auch Asien.

Alle werden nach dem Aufpressen auf eine Platte auf eine Höhe glatt geschliffen. Mit der Lasur kommt die naturbelassene Einzigartigkeit der Hölzer um ein weiteres voll zur Geltung. So lässt die gekonnte Holzzusammenstellung der gegensätzlichsten Furniere ein wunderbares Bild entstehen, das eine äußerst natürliche Harmonie ausstrahlt.

Beim Neben- oder Miteinander uns unterschiedlichster Menschen kommt leider nicht immer Harmonie auf. Gerade im Hinblick auf das Motiv Abendmahl wünsche ich mir, dass irgendwann einmal katholische und evangelische Christen ohne wenn und aber neben- und miteinander daran teilnehmen können.